Vater und Sohn
Schießausbildung

Schießausbildung

In Österreich ist zum Besitz (daheim) bzw. (mit sich) Führen von Faustfeuerwaffen (FFW - Pistole oder Revolver) eine Waffenbesitzkarte (WBK) bzw. Waffenpass (WP) erforderlich. Um diese Dokumente zu erlangen und zu behalten, ist neben einem psychologischen Test auch der Nachweis zu erbringen, dass der sachgemäße Umgang mit Waffen gewährleistet ist. Eine entsprechende theoretische als auch praktische Unterweisung erfolgt in der Regel vom Waffenfachhandel (Büchsenmachern) und wird landläufig als „Waffenführerschein“ bezeichnet. Zumindest alle fünf Jahre muss neuerlich eine Schießpraxis nachgewiesen werden.

Bereits die Bezeichnung „Waffenführerschein“ kann leicht missverstanden werden, da zum „Führen“ von FFW eben ausschließlich ein von einer Waffenbehörde ausgestellter WP berechtigt. Nachdem die Maßstäbe für einen Bedarf zunehmend restriktiver ausgelegt werden, ist der Erhalt für „Normalsterbliche“ so gut wie ausgeschlossen. 

Nachdem ein „Waffenführerscheinkurs“ (Sicherheitsbestimmungen, Waffenkunde, Waffengesetz, Notwehrrecht samt Scharfschießen etc.) oftmals insgesamt nur etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt, liegt auf der Hand, dass die Abhandlung der Themen nur rudimentär erfolgen kann. Darüber hinaus ist weder ein Test über die Lerninhalte vorgesehen, noch gibt es für die Abgabe der - ohnehin nur wenigen - scharfen Schüsse eine Mindesttrefferqoute(!) 

Den Anstoß, dieses Vakuum aufzufüllen, gaben einige unserer Klienten, für deren Sicherheit wir als Bodyguards Sorge trugen. Meist selbst Inhaber eines WP und aus persönlichem Interesse, oder - in einem Aufwaschen - auch für deren Chauffeure. Der positiven Resonanz tragen wir seither Rechnung und bieten auch Schießtraining an. Als Möglichkeit der Defensive selbstverständlich, nicht als Verlockung zur Offensive. Aus Gründen der Diskretion meist einzeln oder - nach Abstimmung - maximal in Kleingruppen.

Berührungsängste: Um festzustellen welche Waffe einem „liegt“, wird vor einem Kauf die Möglichkeit geboten diverse Modelle zu testen. Insbesondere Frauen legen auf Größe, Gewicht und moderaten Rückstoß besonderen Wert.

In die Waagschale werden die Erfahrungen von Walter Pöchhacker geworfen. Sowohl als ehemaliger Sportschütze (zweifacher Vizestaatsmeister im Praktischen Pistolenschießen ( IPSC ), geprüfter Range Officer (RO), Gewinner einer Vielzahl von Revolver- und Flintenbewerben ) als auch mit eigener Erfahrung als Leibwächter und mit dem Stellen von einem halben Dutzend Einbrecher(n)banden bei gezielten Objektüberwachungen.

Welche Kapriolen das Adrenalin bei einem Ernstfall schlägt, kann in keinem Training simuliert werden. Ein sicherer, routinierter Umgang mit (speziellen) Schusswaffen (z.B. auch Flinten mit Gummigeschossen) ist Grundvoraussetzung dafür, um sich auf richtiges taktisches Verhalten gegenüber einem Aggressor konzentrieren zu können. Unabdingbar ist, durch ein möglichst entschlossenes und selbstsicheres Auftreten dem Gegner sofort die Schneid abzukaufen. Oder zumindest die eigenen flatternden Nerven zu übertünchen.

Selbsteinschätzung und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst sind besonders gefragt. Mitunter ist es erforderlich, hier höflich aber bestimmt nachzuhelfen.

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