Vater und Sohn

Literatur

Der Fall Natascha. Wenn Polizisten über Leichen gehen

Der Fall Natascha. Wenn Polizisten über Leichen gehen

Walter Pöchhacker.- Wien:
Detektivagentur Pöchhacker GMBH, 2004 ISBN:3-200-00235-2

Dieses Buch wurde 2004 geschrieben, also 2 Jahre bevor Natascha Kampusch wieder wie Phönix aus der Asche aufgetaucht ist. Es war wohl der glücklichste Irrtum meines Lebens davon auszugehen, dass sie nicht mehr lebt. In Wahrheit gingen alle Ermittler von einem Mord oder Totschlag aus.

Die Forderungm, in einem Teich nach der Leiche zu graben, war damals ein Gebot der Stunde und die beharrliche Weigerung der Ermittler diese Spur ernsthaft zu überprüfen hatte wohl nur einen Grund: Sie befürchteten, dass sie von einem Detektiv bis auf die Knochen blamiert werden könnten.

Die in diesem Buch gemachten Anschuldigungen gegen namentlich genannte Polizisten kommen einem Amtsmissbrauch gleich, die Vorwüre gegen die Mutter selbst sind auch nicht von schlechten Eltern.

Nachdem sich kein Verlag getraut hat dieses Buch zu veröffentlichen, haben wir es im Eigenverlag realisiert. Das Interessante daran: Wir wurden niemals - von wem auch immer- deswegen belangt! Dies ist umso interessanter, weil selbst der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofes und spätere Vorsitzende der "Kampusch-Kommission" wegen einer unbedachten Äußerung verurteilt wurde.

Es sind wohl Gründe der Staatsräson, warum man Prikopil der Öffentlichkeit als Einzeltäter "verkauft". Viele Insider vergleichen diesen Skandal mit einem Fall: Dem Fall Lucona!

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Das 300 Millionen Ding. Der Fall Lettmüller

Das 300 Millionen Ding. Der Fall Lettmüller

Torsten Weinitzer.- Wien: Ueberreuter, 1989 ISBN 3-8000-3279-1

Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre für alle Unternehmer, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gehören; leider sind bei uns nur noch wenige Restexemplare erhältlich.

Der Fall Lettmüller war 1987 unser erster großer Fall. Der bereits zur Verhaftung ausgeschriebene Betrüger konnte kurz vor seiner Flucht ins Ausland von uns um 1 Uhr morgens in Salzburg aufgespürt werden. Um ein Haar wäre er ungeschoren davongekommen, weil der erst am Vortag ausgestellte Haftbefehl noch nicht bis nach Salzburg durchgesickert war!

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Andere Länder - andere Sitten

Andere Länder - andere Sitten

Walter Pöchhacker.- Wien: Der Kriminalbeamte, Dezember 1991

Ermittlungen auf den Philippinen sind nur halb so schwierig, ist doch nur knapp die Hälfte der über 7000 Inseln bewohnt. Dennoch sollte man, nicht zuletzt aus Rücksicht auf die nahen Angehörigen, einen einheimischen Profi beziehen.

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Girl in the Cellar. The Natascha Kampusch Story

Girl in the Cellar. The Natascha Kampusch Story

Allan Hall and Michael Leidig.- London:
Hodder & Stoughton, 2006 ISBN:0-340-93648-7

Dieses bereits im Jahr 2006 - also wenige Monate nach der "Flucht" von Frau Kampusch - erschienene Buch löste im Umfeld der schrecklich netten Familie helle Empörung aus!

Die Autoren stützten sich in erster Linie auf (bezahlte) Interviews mit dem Vater von Natascha, Herrn Koch. Sie wollten auch, dass ich das Manuskript überarbeite, was ich jedoch abgelehnt habe. Beim späteren Lesen des Buches beschlich mich manchmal das Gefühl, seitenweise mein eigenes zu lesen.

Der Gipfel an Unverfrorenheit bestand aber darin, dass der "Medienberater" von Herrn Koch in einer "APA" - Meldung verkündete, Herr Koch hätte niemals ein Interview gegeben, ja, er kenne den Co- Autor Leidig gar nicht. Der gute Mann wurde schließlich von Leidig verklagt - und verurteilt. Es war freilich nur ein schwacher Trost, denn Geld war bislang von dem im Konkurs befindlichen "Berater" keines zu holen. Wo nichts ist, hat der Kaiser das Recht verloren.

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Der Fall Natascha Kampusch. Die ersten acht Jahre eines einzigartigen Entführungsfalles im Spiegel der Medien

Der Fall Natascha Kampusch. Die ersten acht Jahre eines einzigartigen Entführungsfalles im Spiegel der Medien

Martin Pelz.- Barburg: Tectum-Verlag, 2010 ISBN:0978-3-8288-2294-8

2.März 1988 - Das scheinbar spurlose Verschwinden der zehnjährigen Natascha Kampusch löst eine Welle der Meidenberichterstattungen aus. Auch Monate und Jahre später sorgt der Fall immer wieder für ein Rauschen im Blätterwald, obwohl die Nachrichtenlage recht dünn ist und es kaum neue Erkenntnisse gibt. Die Selbstbefreiung von Natascha Kampusch am 23.August 2006 nach 3.096 Tagen Gefangenschaft löst schließlich ein weltweites Medienecho aus, das bis zum heutigen Tag nicht ganz verklungen ist.

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